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Ich würde ja, wenn ich könnte

Montag, 29. September 2008

Aber solange der Kunde leider nichts (inhaltliches) sagt…

“Ich habe eine Anwendung installiert die leider nicht richtig funktioniert. Das Problem ist, das ich mich mit dem Programm nicht einloggen kann. Dadurch sollte es eine Verbindung zu einen andern Server aufbauen. Ich habe angnommen das es wegen der Firewall sein könnte, aber das war es auch anscheinend nicht. Es handelt sich um eine Java Anwendung und ich nehme an das es sich um ein Einstellungsproblem dirket in Windows handeln müsste. Können Sie mir da eventuell weiterhelfen?”

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Aus kaufmännischer Sicht…

Montag, 29. September 2008

…ist die Mail bestimmt besonders wertvoll:

“können sie uns schriftlich eine bestätigung zusenden dass sie uns monatlich einen bestimmten betrag abbuchen, wegen der steuer?”

Geschrieben von in Gibt's nicht,Schnipsel,Zitate | Keine Kommentare |

Für Dich stehen die Bäume in der Mitte der Allee

Donnerstag, 15. November 2007

Dummheit tut halt weh! (danke Rantanplan)

Wenn man an der Hotline eine Morddrohung gegenüber einer Mitarbeiterin äussert, sollte man sich versichern das die Handynummer nicht mit übermittelt wird.

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Hartnäckiger Spam

Freitag, 02. November 2007

“Sie können mir hoffentlich weiterhelfen. Ich habe ein großes Problem mit Spam: Ich bekomme immer wieder vom gleichen Absender Spammails. Ich habe auch schon den Spamschutz von Ihnen eingerichtet und installiert, aber es hat sich nichts geändert!”
“Was steht denn in den Spammails?”

Ich gehe mit dem Kunden die Mails durch.

“Da steht folgendes: ‘The following addresses had permanent fatal errors. reason: 550 user unkown.’ Was kann man da machen?”

“Das heisst einfach nur, dass eine Mail, die Sie schrieben, den Empfänger nicht erreichte, da dieser unbekannt ist. Quasi, als wenn Sie eine Telefonnummer wählen wo Sie ‘Kein Anschluss unter dieser Nummer’ hören würden.”

Na, da wäre ja niemand drauf gekommen, dass das einen Zusammenhang haben würde :)
“Ach und ich wunderte mich schon…”
“Worüber genau?”
“Na, dass das immer genau dann kam, wenn ich meinem Kollegen eine Mail geschickt habe.”

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Wer?

Montag, 22. Oktober 2007

“Nennen Sie mir doch bitte Ihre Kundennummer.”

-Stille.-

“Hallo?”
“Ja?”
“Ihre Kundennummer bitte.”
“Ach, ich jetzt?”
“Ja, bitte…”

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Die Mauer muss weg

Montag, 22. Oktober 2007

Router stehen immer irgendwo. Und mit irgendwo meine ich einen ferne Orte, wo der Kunde nicht hin kommt, oder hin will. Im Idealfall steht das Gerät normalerweise direkt irgendwo in der Nähe des Telefonanschlusses; Dieser befindet sich jedoch gerne im Keller oder hinter der Couch.
Da war ich froh, dass der letzte Kunde von mir den Telefonanschluss frei zugänglich gemacht hat. Wir hatten freie Bahn. Dachte ich.

“So, wir sind da. Die Kabel wollten Sie wissen? Also hier kommt eine Strippe in die Telefondose. Die geht dann zum Splitter.”
“Vielen Dank, so muss das aussehen. Vom Splitter müssten jetzt noch 2 Kabel abgehen, richtig?”
“Richtig. Eins geht hier ins Telefon. Das andere… geht wieder in die Wand.”
“Wie, geht wieder in die Wand? Wo genau?”
“Ja. In die Wand. Also quasi zum Router.”

Kunden meinen komische Dinge, wenn sie etwas sagen. Vielleicht wollte er technisch korrekte Begriffe verwenden und er spielt auf eine Firewall an. Nach ein paar Frage-Antwort-Spielchen jedoch verhärtet sich der Verdacht:

“Wer hat denn die erste Installation vorgenommen?”
“Na Ich, deswegen rufe ich ja an. Hat alles geklappt. WLAN hat funktioniert die ganze Zeit. Und damit das Gerät nicht hier rumsteht habe ich es in die Wand eingelassen und drumrum geputzt.”

Der Nobelpreis war schon vergeben, ne? Schade, ich hätte jetzt noch heine Nominierung gehabt…

“Oh, das ist schade. Denn jetzt müssten wir an das Gerät heran. Melden Sie sich bitte wieder, sobald Sie das Gerät aus der Wand befreit haben.”

Geschrieben von in Gibt's nicht,Schnipsel | Kommentare (4) |

E-Mail-Postfach löschen

Sonntag, 15. Juli 2007

Wir helfen ja gern, wenn wir wissen, was der Kunde will. Leider wissen einige es selber nicht.

“Hallo, ich will meine E-Mail-Adresse löschen.”
“Was meinen Sie mit löschen?”
“Ja, sie soll weg sein, ich will sie nicht mehr haben.”
“Nun… Sie könnten Ihre E-Mail-Adresse ändern und einfach nicht mehr abrufen; ‘Richtig’ löschen geht leider nicht.”
“Nein, nein. Sie verstehen mich nicht. Ich will mit (Provider) nichts mehr zu tun haben!”
“Achsoo… Sie meinen kündigen?”
“Lassen Sie mich mit Ihrem Fachchinesisch in Ruhe.”

Geschrieben von in Schnipsel | Kommentare (4) |

Mißbrauch der E-Mail-Adresse

Mittwoch, 11. Juli 2007

“Sie müssen eine E-Mail-Adresse sperren!”
“Welche denn?”
“Na, meine.”
“Wieso?”
“Immer bestellt jemand über diese Adresse. Aber das bin ich nicht. Sie müssen da etwas tun!”
“Nun ja. Wenn jemand ihre Adresse für Bestellungen auf Internetseiten verwendet können wir erstmal nichts dagegen tun. Alternativ könnten Sie die Adresse auch ändern.”
“Meinen Sie das hilft?”
“Klar. Dann weiss derjenige, der mit Ihrer Adresse bestellt, die neue ja nicht. Und die alte Adresse wird man nicht mehr verwenden können.”
Irgendwie ist er nicht glücklich damit. “Na, wenn Sie meinen? Die letzten Tage kommen ständig Paketdienste zu mir und bringen mir irgendwelche Päckchen. Dann hört das vielleicht ja endlich auf.”

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Datenschutz

Sonntag, 08. Juli 2007

“Hallo, mein Name ist (Kundenname), ich habe (Problem). Können Sie mir da weiterhelfen?”
“Ja klar, sehr gerne. Dafür bräuchte ich zunächst Ihre Kundennummer, damit ich Sie aufrufen kann.”
“Ach, das ist nicht nötig, ich habe ja gar kein Vertragsproblem.”

*Seufz* Wäre ja auch zu einfach.

“Tut mir leid, ohne Kundennummer kann ich Ihnen nicht weiterhelfen, ich muss sie auch bei technischen Problemen zwingend weiterhelfen.”
“Na hören Sie mal, das dürfen Sie mich doch gar nicht fragen. Heisst doch immer, dass Mitarbeiter niemals nach persönlichen Dingen fragen dürfen. Außerdem zahl’ ich hier 14 Cent die Minute, da muss ich mir sowas doch nicht gefallen lassen.”

Mit solchen Kunden habe ich dann auch keine Lust mehr weiter zu sprechen. Zum Glück gibts Bausteine, bei denen ich genau weiss, dass er danach auflegt. So wie dieser hier:

“Herr (Kundenname), ich danke Ihnen für Ihre Offenheit. Ihr Anliegen verstehe ich voll und ganz. Allerdings ist es so, dass (Provider) nur seinen eigenen Kunden und nicht jedermann Support bieten möchte um mit der Qualität dieser Beratung Ihren Ansprüchen als Kunde immer gerecht zu bleiben. Daher ist es leider immer nötig, dass Sie sich hier mit Ihrer Kundennummer identifizieren.”

“So ein Theater habe ich nicht nötig! Unverschämtheit!” *klack*

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Anruf hinter Gittern

Samstag, 07. Juli 2007

Man hat es oft, dass Kunden auch kündigen möchten. Sei es, weil der Mitbewerber billiger ist oder man mit dem aktuellen Provider viele Probleme hat(te). Allerdings gibt es noch andere Gründe:

“Guten Tag, mein Name ist (Anrufername), ich bin Bewährungshelfer von Herrn (Kundenname). Herr (Kundenname) möchte gerne den Telefonanschluss unter (Kundennummer) kündigen.”
“Alles klar, dann schaue ich mir das mal an. Oh, ich sehe gerade, das läuft gar nicht auf Herrn (Kundenname) sondern auf Frau (Kundenname). Das heisst wir brauchen ihre Einwilligung dafür, am besten schriftlich mit ihrer Unterschrift.”
“Oh, hmm. Hören Sie, das wird nicht möglich sein…”

Nun gut. Er sitzt im Gefängnis. Vermutlich hat er keinen Kontakt mehr zur Frau, oder sowas. Aber nein. Wie war das noch? Immer das Schlechteste im Menschen vermuten ;)

“Seine Frau kann das leider nicht mehr tun. Sie wurde von Herrn (Kundenname) umgebracht.”

Geschrieben von in Schnipsel | Kommentare (8) |

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