Wie schon mehrmals angedeutet sind wir eine technische Hotline für einen Provider und keiner allerwelts-PC-Hotline. Trotzdem versuchen viele Kunden uns als diese zu mißbrauchen:

„Und dann kommt immer der Fehler: ‚(Kryptischer Windows-Fehler)‘. Was kann man da tun?“
„Nun… da kann ich ihnen hier nicht weiterhelfen. Damit wenden Sie sich bitte an den Hersteller Ihres Betriebssystemes.“

Ja, ich weiß, ich könnte auch sagen, dass er Micorosft anrufen soll. Aber ich bin gerne so beschissen neutral! Ich will nicht mehr für den Kunden denken als unbedingt nötig. Aber der Kunde ist auch nicht dumm:

„Wie was? Das verstehe ich nicht. Ich möchte doch Ihr Produkt nutzen. Sie sollten doch allein aus Eigeninteressere heraus sicherstellen, dass das bei mir auch funktioniert, oder?“
„Herr (Kundenname), ich verstehe Ihr Anliegen voll und ganz. Allerdings weise ich an dieser Stelle darauf hin, dass (Provider) die Funktionalität allein bei den eigenen Produkten sicherstellen kann und wird. Sollte es Probleme mit Produkten Dritter geben, ist es produktiver sich direkt an diese zu wenden.“

„Sie weigern sich?“
„Ja, allerdings. Wenns mit Ihrem PC nicht klappt, müssen Sie ihn reparieren lassen. Natürlich haben wir ein Interesse, dass es klappt – aber wir kaufen Ihnen dennoch keinen PC falls ihnen dieser bei Vertragsabschluss fehlen sollte. Genausowenig helfen wir bei Fremdproblemen. Jetzt klar?“
„Ja. Tschüss.“

Na denn.