Irgendwann kommt der Zeitpunkt, bei dem man auf dummes Geschwätz von Kunden nichts mehr gibt, nicht darauf eingeht und absolut keine emotionalen Reaktionen mehr auf derartiges Geblubber entwickelt.

„Ich warte jetzt schon soooo unglaublich lange auf meinen DSL-Anschluss und Ihr Scheissvereien bekommt es nicht auf die Reihe. Wissen Sie, dass das ein Armutszeugnis für Ihre traurige Truppe ist?“
„Es ist jetzt in diesem Augenblick nicht möglich den gesamten Werdegang zu rekapitulieren, daher bitte ich Sie von derartigen Äußerungen abzusehen solange Sie mit mir sprechen.“
„Nein, ich hab auch keine Lust das nochmal mit Ihnen durchzukauen. Sorgen Sie einfach dafür, dass der scheiss DSL-Anschluss funktioniert.“
„Ich bitte Sie nochmals inständig im Gespräch mit mir auf Fäkalsprache zu verzichten, da…“
„Wissen Sie, ich entwickle langsam Mordgedanken gegen Ihre Mitarbeiter.“

Gähn. Alles klar. Los, troll dich zu den andern Mördern, Attentötern, Beleidigern und den anderen Unruhestiftern, die es wohl nicht schnallen, dass diese Destruktivität nicht hilft, wenn man etwas von jemanden will. Bei mir ist auf jeden Fall jeder falsch verbunden.

„Da gebe ich Ihnen am besten mal die Rufnummer der Zentrale: (Rufnummer). Denen sagen Sie das mal selbst, ich denke nicht, dass ich Ihr Ansinnen korrekt rüberbringe. Auf Wiederhören.“