Nicht nur an einer Providerhotline, sondern auch andere Leute haben das Problem mit der Zielgruppe, die ihre Rechte als Kunden wahrnehmen will, wie auch Herr Petermann in seinem Blog zu berichten weiss:

  • Lösung jetzt & sofort!
    Das Zeitalter Internet hinterlässt Spuren in unserem Leben. Wenn wir eine Lösung fär ein Problem brauchen, dann schwindet die Geduld und Toleranz. Sofort, am besten gestern soll es sein. Wenn ich ein Produkt heute online bestellen und morgen in der Hand halten kann, dann muss das doch auch mit dem Support so sein, oder?
  • Wahrnehmung auf dem Abstellgleis?
    Wir lesen oder besser schweifen scannend über die Internet-Seiten. Dieses Verhalten ist weitestgehend bekannt. Fokussiert auf ein Ergebnis verwechseln wir dabei offenbar rasch den Unterschied zwischen Produkt-Anbieter und berichtender Website. Hauptsache das Thema stimmt. Oberflächlichkeit lässt grüßen. Bedenkenlosigkeit auch. Die Anderen sind doch für mich da.
  • Grenzenlose Erwartungshaltung?
    Und ich habe für ein Produkt bezahlt. Da muss es doch möglich sein, dass mir bei einem Problem jemand helfen kann. Dass ich die Bedienungsanleitung nicht gelesen habe, wen kümmert es. Auch das ich nicht recherchieren kann. Völlig egal, dass ich keinen Auto-Support für das Produkt erworben habe. Ich suche mir den ersten Besten. Der wird mir dann schon helfen können. Merkwürdige entwickeln sich untere Erwartungshaltungen.
  • Kostenlos aber nicht umsonst – fragwürdige Mentalität?
    Natürlich schlägt auch immer wieder die Internet-Mentalität durch. Erst recht, wenn es um neue Trends und Angebote geht. So schwierig kann das doch gar nicht sein. Es ist ja eben mal nur eine Frage. Und der Befragte hat doch gewiss Zeit wie Heu.